Dethleffs


Dethleffs Wohnmobile gehören zu den bekanntesten Fahrzeugen aller Reisemobile, der in Isny (Allgäu) ansässige Hersteller wurde schon 1832 gegründet und baut seit 1931 Freizeitfahrzeuge. Heute gehört Dethleffs zur Hymer-Gruppe und setzt mit mehr als 700 Mitarbeitern jährlich rund 330 Millionen Euro um. In der langen Geschichte der Dethleffs Wohnmobile entstanden sehr viele branchenprägende Innovationen.

Wurzeln im Allgäu

Dort, wo Dethleffs Wohnmobile ihren Ursprung haben, genießen Tradition, Familie und Natur seit jeher einen hohen Stellenwert. Zunächst produzierte die Dethleffs KG Peitschen, kurze Zeit später schon Skistöcke. Im Jahr 1958 erfolgte die alleinige Ausrichtung hin zu Caravanen, an denen eine hohe Nachfrage bestand. Begonnen hatte die Produktion der Reisemobile, als der Firmeninhaber Arist Dethleffs um das Jahr 1930 nicht mehr auf die Begleitung von Frau und Tochter bei Geschäftsreisen verzichten wollte. Er entwarf 1931 einen ersten Wohnwagen und damit den ersten deutschen Caravan. Schon 1932 gab es Bestellungen, 1936 waren sechs Mitarbeiter ausschließlich mit der Produktion der Wohnmobile beschäftigt. Im Krieg wurden Wohnwagen für das Deutsche Afrikacorps produziert, ab 1948 setzte sich die zivile Produktion fort. Der Camper und der Tourist gingen ab 1952 in Serie. Seit den 1970er Jahren wurden Dethleffs Wohnwagen zunehmend exportiert, ein Wohnmobil auf Mercedes-Benz-Basis stellte die Firma erstmals 1977 vor. Um preisgünstiger produzieren zu können, wählte das Unternehmen ab 1983 für die Modelle Pirat und Globetrotter den Ford Transit und den Fiat Ducato als Basis, damit konnte der Einstiegspreis auf 39.900 DM gesenkt und eine breite Käuferschicht erschlossen werden. Die Basis wurde zwischen 1990 bis 2004 um den Mitsubishi L 300, den VW LT 40 und den Renault Master erweitert. Schon 1980 ging Dethleffs in die Firma Hymer auf. Aktuell wird an vier Standorten in Isny sowie in Neustadt (Sachsen) produziert.

Die Klassen der Dethleffs Wohnmobile

Dethleffs deckt jedes Segment im Caravan- und Wohnmobil-Bereich ab, Käufer finden von der kleinsten Kompaktklasse bis zum Luxus-Liner alles, was ein Reisemobil bieten kann. Die leichten Reisemobile unter 3.500 kg sind für Städtetouren so gut geeignet wie als funktionelles Zweitfahrzeug, der Globebus beispielsweise ist nur 2,15 m breit, fast durchweg weniger als 6 m lang und damit für jede noch so schmale Passstraße geeignet. Ein Dethleffs Premium Liner hingegen bietet Luxus und Status par excellence, die Ausstattung ist höchstwertig, das Interieurkonzept ebenso wie das Außendesign setzen in der Branche Maßstäbe.

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