Karmann Mobil


Karmann Wohnmobile gehört zu den bekanntesten Herstellern für hochwertige Wohnmobile auch im Luxusbereich in Deutschland. Nicht umsonst gibt es sogar einen eigenen Club, den Karmann Mobil Club e. V., in dem man sich zu regelmäßigen Treffen und Ausfahrten, zu Versammlungen und Unterhaltungen über die neuesten technischen Tricks und Feinheiten trifft.

Ein wenig Geschichte

Mehr als 100 Jahre ist es inzwischen her, dass Wilhelm Karmann sich in der Branche einen Namen machte. Er zeichnete für den Landauer verantwortlich, ein in Osnabrück hergestellter Wagen.
In den 60er Jahren gründete man das neue Werk in der Stadt Rheine. Wohnmobile gab es noch nicht allzu lange und sie waren daher noch nicht stark verbreitet oder gefragt. In den 70er Jahren dann wurden die ersten Modelle der Firma Karmann Wohnmobile hergestellt. Die Basis für die Produktion stellt der T2 von VW dar. Ende dieses Jahrzehnts wurden dann die Wohnmobile der Marke Karmann hergestellt, die auf dem Daimler Benz basierten. Es handelte sich dabei um den Typ 207D/208.
In den 80er Jahren schrieb Karmann Wohnmobile Geschichte. Hier wurden die Modelle Gipsy H und M vorgestellt. Gipsy sowie Cheetah wurden später, es war gegen Ende der 80er Jahre, dann auf der Grundlage des Transporters von VW hergestellt.
Zwischen 1987 und 1993 wurde der MB 100 hergestellt, der auch heute noch auf treue Fans blicken kann.
Die 90er Jahre waren dann sehr bedeutend, hier wurde der Distance produziert. Eigentlich als Sondermodell gedacht, fand er so viele Anhänger, dass schon im nächsten Jahr drei weitere dieser Modelle vorgestellt werden konnten.
Mitte der 80er stieg übrigens Ford mit ein und stellte vom Transit das Fahrgestell für neue Modelle von Karmann.

Neuere Geschichte

Im Juli des Jahres 2000 wurde Karmann Mobile an Eura Mobil verkauft. Seither werden die Reisemobile in Sprendlingen produziert. Dabei wird die Karmann-Mobil Gruppe aber eigenständig innerhalb der Unternehmensgruppe weitergeführt.
Die neuen Produktionshallen wurden 2002 eröffnet.
Im Jahr 2005 wurde Karmann-Mobil dann durch Trigano übernommen, einen Reisemobilkonzern, der international tätig ist.
Anfang 2009 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. VW stieg ein und seit 2011 werden in Osnabrück wieder Karmann Reisemobile gefertigt.

Die Philosophie

Karmann-Mobil möchte Wohnmobile für jedermann bauen, dabei wird allerdings sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Modelle höchsten Ansprüchen genügen. Hochwertig und aufwändig sollen die Modelle sein. Die Ausstattung und das Design sind einzigartig.

Zahlen des Unternehmens

Für die Umsetzung seiner Ideen beschäftigt Karmann inzwischen rund 7000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt.
Seit 1949 wurden rund drei Millionen Reisemobile gefertigt, eine relativ geringe Auflage. Dabei werden die Modelle in verschiedenen Ausführungen hergestellt.

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