Knaus


Knaus Wohnmobile sind seit 1996 unter dem Namen Knaus und Tabbert zu finden, denn seither gehören diese beiden Namen einfach zusammen. Einst war es eine Kooperation zwischen der Knaus AG und der Tabbert Industrie AG. Seit dem Jahr 2002 wird nun der einheitliche Unternehmensname Knaus Tabbert geführt. Mehr als 1000 Angestellte beschäftigt das Unternehmen und diese sind an inzwischen vier Standorten beschäftigt. Es werden Freizeitfahrzeuge hergestellt, die auf den Märkten in ganz Europa gefragt sind. Wer ein Knaus Wohnmobil erwirbt, bekommt Qualität und das hat sich im Laufe der Jahre in Europa herumgesprochen. In mehr als 20 Länder gehen die Wohnmobile der Marke, wobei auch Freizeitbusse und Caravans mit produziert und verkauft werden.

Etwas zur Geschichte

Im Jahr 1934 gründete Alfred Tabbert in Schweinfurt seine Firma im Karosseriebau. 1952 gründete Helmut Wilk in Bad Kreuznach sein Unternehmen in der Caravaning-Branche. ER baute im Jahr 1959 den ersten Wohnwagen.
Helmut Knaus war Architekt und gründete ein Wohnwagenunternehmen. Das war 1960. Er nannte sein Modell “Schwalbennest” und begann damit die Erfolgsgeschichte des heutigen Unternehmens. Daher rührt auch das Schwalbenpaar, das als Markenzeichen fungiert.
1962 wurde das erste Mal der Caravan Salon in Essen durchgeführt, auf dem die drei Marken Tabbert, Wilk und Knaus zugegen waren. Hier fanden sich die Gründer der Unternehmen.
1970 entstand das Stammwerk der Firma in Jandelsbrunn und der Vertrieb wurde in dem folgenden Jahrzehnt in ganz Europa ausgebaut.
Aus der Knaus AG entstand 1981 die Knaus GmbH Jandelsbrunn. Die Tabbert Caravan GmbH firmierte im Jahr 1984.
Helmut Wilk verunglückte 1979 und das angeschlagene Unternehmen musste verkauft werden. Alleiniger Gesellschafter wurde die Tabbert Caravan GmbH.
In den zukünftigen Jahren verschmolzen die Firmen und so entstand das Unternehmen Knaus Tabbert.

Interessantes aus der Neuzeit

Ab 2006 wurde eine Kooperation mit dem ADAC angestrebt und seither wurden die Knaus Wohnmobile auch unter der Flagge des Automobilclubs vermietet. So entwickelte sich nach und nach das größte Vermietnetz für Fahrzeuge dieser Art.
Im Oktober 2008 gab das Unternehmen seine Insolvenz bekannt. Danach erfolgte die Übernahme durch HTP Investments BV aus den Niederlanden.
2011 bekam das Unternehmen den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis verliehen.

Neue Generation 2012

Knaus Reisemobile sind nun auch für den Winter gerüstet und können dank ausgezeichneter Isolation allen Wintercampern Freude machen. Die neuen Modelle der Knaus Wohnmobile erhielten ein anderes Gesicht, bedingt durch die Hybrid-Heckleuchte. Die Modelle sind kompakter geworden und die Modelle Sky TI und Sun TI besitzen keinen Alkoven mehr. Ein neues Waschraumkonzept wurde hier eingeführt und so findet sich im Modell sogar eine Duschkabine mit Glaswand. Die Technik lässt sich leichter handhaben und die verwendeten Wasserführungen gelten als einzigartig bei Modellen, die im Neupreis noch unter 50.000 Euro liegen.

Comments are closed.